Archiv für Manuel Franzmann

Erfahrung und Deutung des eigenen Sterbens

Buchveröffentlichung:

LOER, THOMAS (2014): Selbstverlöschen
Erfahrung und Deutung des eigenen Sterbens. Frankfurt am Main: Humanities-Online. 156 Seiten, ISBN 978-3-941743-23-6, € 9,80

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Routine und Krise in der akademischen Soziologie

Folgender Text kommentiert Themenwahl und Rahmenpapier des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie „Routinen der Krise – Krise der Routinen“, Universität Trier, 6.-10. Oktober 2014. Er baut auf einem Exposé für eine Ad-hoc-Gruppe auf, die mangels Interesse seitens der DGS nicht zustande kam.

„Googelt“ man nach dem Begriffspaar „Krise und Routine“, verweisen die ersten zehn Suchergebnisse alle (und mit ihnen viele weitere) auf das Werk von Ulrich Oevermann (Stand 15.3.2014). Zufällig ist dies nicht, es resultiert aus der jahrzehntelangen „systematischen Arbeit am Krisenbegriff“ (aus dem Themenpapier des Kongresses), eine Arbeit, die schließlich sogar in einer explizit „krisentheoretischen Begründung der Soziologie“ kulminierte. Trotzdem wird in dem Themenpapier des Kongresses gesagt, dass die Arbeit am Krisenbegriff „in der Soziologie (…) noch weitgehend aussteht“. Ein Hinweis auf Oevermanns Werk erfolgt nicht, und sei es nur im Sinne des Anführens einer rühmlichen Ausnahme.

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Selbstverständnis der Soziologie als Wissenschaft

Auf dem 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München organisierten Thomas Loer und Sascha Liebermann eine Podiumsdiskussion zwischen Hartmut Esser und Ulrich Oevermann unter dem Titel „Zum Selbstverständnis der Soziologie als Wissenschaft“. Andreas Zäh und Hendrik Muijsson, beide wissenschaftliche Mitarbeiter an der von Sascha Liebermann geleiteten Professur für Soziologie am Institut für philosophische und ästhetische Bildung der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn, haben einen Audiomitschnitt dieser Diskussion transkribiert und zur Verfügung gestellt. Das Transkript ist auf dem Dokumentenserver der Arbeitsgemeinschaft Objektive Hermeneutik (http://repo.agoh.de) veröffentlicht.

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Das Fremde in der objektiven Hermeneutik

Tagung:

Die nächste, 24. Jahrestagung der AG Objektive Hermeneutik ist dem Thema Das Fremde in der objektiven Hermeneutik gewidmet. Vortragsvorschläge können bis Ende Juli 2014 (verlängert) eingereicht werden.

Die Tagung findet ausnahmsweise nicht Anfang September, sondern am Samstag, den 25. auf Sonntag, den 26. Oktober 2014 in Mainz statt und wird von Prof. Dr. Detlef GarzProf. Dr. Bernhard Haupert und Dr. Boris Zizek organisiert.

E-Mail an die Tagungsorganisation: tagung@agoh.de

26. Sigmund-Freud-Vorlesung

Videoaufzeichnung:

„Die Konstruktion von Sozialität in Freuds Theorie der Psychoanalyse einerseits und der Praxis der Psychoanalyse andererseits nebst Ausblicken auf die Verhältnisse von Leib und Sozialität“

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Eigenlogische Struktur einer Stadt

Buchveröffentlichung:

LOER, THOMAS (2013): Zur eigenlogischen Struktur einer Stadt. Konstitutionstheoretische, methodologische und methodische Reflexionen zu ihrer Untersuchung. Frankfurt am Main: Humanities-Online. 104 Seiten, ISBN 978-3-941743-23-6, € 16,80

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Ab sofort kein globaler Benachrichtungsdienst mehr!

Aus technischen Gründen ist es ab sofort leider nicht mehr möglich, die verschiedenen, auf der Internetseite der AG Objektive Hermeneutik angebotenen Benachrichtungsdienste (via RSS oder Email) zusammenzufassen und als einen globalen Benachrichtungsdienst anzubieten. Ab sofort läuft dieser globale Dienst aus! In Zukunft können nur noch die separaten Benachrichtungsdienste, die sich auf einzelne Inhaltskategorien wie Termine, Literatureinträge, Blog-Artikel usw. beziehen, abonniert werden. Für die bisherigen Abonnenten des globalen Benachrichtungsdienstes bedeutet dies, dass sie auf der Überblicksseite der Benachrichtungsdienste alternativ jeden separaten Benachrichtungsdienst abonnieren können, um am Ende das gleiche Ergebnis wie bisher mit dem globalen Benachrichtungsdienst zu erzielen.

Neue Fördermöglichkeiten der AGOH für 2014

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung im Herbst 2013 dazu entschlossen, für das folgende Jahr einen Fördertopf auszuloben.

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AGOH-Herbsttagung 2014 in Mainz

Die nächste, 24. Jahrestagung der AGOH findet ausnahmsweise nicht Anfang September, sondern am Samstag, den 25. auf Sonntag, den 26. Oktober 2014 in Mainz statt. Sie wird von Prof. Dr. Detlef GarzProf. Dr. Bernhard Haupert und Dr. Boris Zizek organisiert. E-Mail an die Tagungsorganisation: tagung@agoh.de

Einfluss der Öffentlichkeit auf die Wissenschaft

Forschungsprojekt: „Professionalisierungs- und Deprofessionalisierungsprozesse im Verhältnis der Wissenschaft zur Medienöffentlichkeit seit 1970“

Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und politischer Öffentlichkeit ist von einem gegenseitigen Kampf um Autonomie geprägt. Wissenschaft zielt auf die methodische Geltungsüberprüfung von Wissen, die politische Öffentlichkeit hingegen zielt auf die Klärung und Bewertung politisch relevanter Entwicklungen. In Konflikte geraten beide Praxisformen häufig dann, wenn wissenschaftliche Entwicklungen ethische oder politische Interessen berühren oder wenn die Praxis der Wissenschaft Vorgaben macht. Das Projekt nutzt die „revidierte Professionalisierungstheorie“ (Ulrich Oevermann et al.), um dieses problematische Verhältnis auf der Ebene des konkreten Handelns von Wissenschaftlern und Journalisten zu untersuchen. Das Projekt untersucht typische Handlungsprobleme beider Berufe im Kontext des Strukturwandels der Öffentlichkeit in den USA und Deutschland seit 1970: Inwiefern fördert etwa die Selbstinszenierungslogik des Fernsehens Tendenzen einer Deprofessionalisierung? Vier Forschungsfelder und ihre öffentliche Rezeption werden untersucht: Astrophysik, Stammzellenforschung, Islamwissenschaft und Psychotraumatologie. Als Material dienen Interviews und historische Dokumente, die mit den methodischen Verfahren der Objektiven Hermeneutik (Sequenzanalyse) ausgewertet werden.

Das Projekt wird gefördert von der Volkswagenstiftung und wird durchgeführt am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen und im Department of History der University of California, Los Angeles (UCLA). Projektleiter sind PD Dr. Andreas Franzmann und PD Dr. Axel Jansen.

Internetseite des Forschungsprojekts

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