Tag Archiv für Objektive Hermeneutik

Lesarten (Terminologie)

Autorenartikel von Thomas Loer

(s. auch: https://oh-meth.blogspot.com/2018/11/lesarten-terminologie.html)

In der Objektiven Hermeneutik werden Lesarten u. a. danach unterschieden, in welchem Verhältnis sie zur zu analysierenden Ausdrucksgestalt stehen. Die erste (I) Unterscheidung ist diejenige danach, ob sie mit der Ausdrucksgestalt (a) kompatibel sind oder (b) nicht. Dabei können die Lesarten, die nicht mit der Ausdrucksgestalt kompatibel sind, – wenn sie im Zuge der Interpretation überhaupt auftauchen – relativ rasch ausgeschieden werden.

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ad „objektive Daten“

Autorenartikel von Thomas Loer

Da in der Objektiven Hermeneutik nach wie vor der – meines Erachtens missverständliche und erfahrungsgemäß zu Irritationen führende – Terminus „objektive Daten“ verwendet wird, möchte ich folgende terminologische Klärung zur Diskussion stellen:

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Vom Fall zur Theorie

Buchveröffentlichung:

FUNCKE, DORETT; LOER, THOMAS (ed.) (2018): Vom Fall zur Theorie. Auf dem Pfad der rekonstruktiven Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS.

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Einführung in das Werk Ulrich Oevermanns

Buchveröffentlichung:

GARZ, DETLEF; RAVEN, UWE (Hg.) (2015): Theorie der Lebenspraxis. Einführung in das Werk Ulrich Oevermanns. Wiesbaden: Springer VS, ISBN 978-3-658-07308-4, € 17,99

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Neue Buchreihe zur rekonstruktiven Sozialforschung

Buchveröffentlichung:

Am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst bei Bremen arbeitet seit 2011 eine „Study Group Rekonstruktive Sozialforschung“. Die Forschergruppe hat sich zur Aufgabe gesetzt, zwei rekonstruktiv vorgehende Methodenansätze, die soziolinguistische Prozessanalyse (narratives Interview und narrationsstrukturelle Auswertungsmethode sensu Fritz Schütze) und die von Ulrich Oevermann entwickelte Objektive Hermeneutik, miteinander zu vergleichen, und zwar nicht nur auf einer theoretischen bzw. methodologischen Ebene, sondern empirisch-sachhaltig an unterschiedlichen Materialien (Protokollen) unter Beteiligung der beiden Hauptprotagonisten. Schwerpunktmäßig wurden bisher DDR-Biografien analysiert. Vor dem Hintergrund dieser Arbeit erscheinen nun die ersten Bücher, die den Auftakt einer von der Studiengruppe bei dem Verlag Barbara Budrich ins Leben gerufenen und herausgegebenen Reihe „Studien zur rekonstruktiven Sozialforschung“ machen.

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